Meine lieben Freunde!
Ich weiß, dieses erste Lebenszeichen kommt reichlich spät. Ich bin jetzt seit einem Monat hier und wie Ihr Euch denken könnt, war ich völlig überwältigt von allem und jedem – nicht dass mich das daran hätte hindern können, Euch auf dem Laufenden zu halten! Tatsächlich war der schnöde Grund meine schiere Unfähigkeit mit dem WordPress Editor umzugehen. Diesen Blog einzurichten hat sich als wesentlich schwieriger herausgestellt als ich dachte ^_^‘ . Wie auch immer, mehrere Recherche-Nächte später kann ich jetzt endlich starten!
Ich habe lange überlegt, welche Form meine Berichte für Euch haben sollten und ich bin zu dem Schluss gekommen, daß ich meiner Nase nach erzähle. Und weil meine Nase sich an Begegnungen mit Menschen orientiert, habe ich entschieden, Euch von den vielen interessanten Menschen zu berichten, die ich hier jeden Tag sehe und spreche. Ich hoffe, ich kann Euch an meinem Alltag teilhaben lassen!
Aber den Anfang macht erst mal Daniel, der mich zum Flughafen begleitete und mit dem ich noch ein paar gemütliche Stunden vor der Panoramascheibe des Frankfurter Flughafens verbrachte, bevor er sich in den Transitzug setzte und davon machte. Der Abschied war seltsam surreal, ich sollte erst viele Stunden später verstehen, daß wir uns tatsächlich verabschiedet hatten und das ich abends nicht wieder neben ihm liegen und mit ihm erzählen würde. Ich war wie benebelt, keine Spur von Aufbruchstimmung oder Vorfreude. Nicht mal Angst vorm Flug. Ich war an einem Flughafen und das war schon aufregend genug. Ich machte mich also auf den Weg zum Abfluggate, passierte die Kontrollen und fand mich im Wartebereich der Japan Airlines wieder. Und hier beginnt er, mein Japan-Reisebericht.
